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Mounjaro® Tirzepatid
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Kann Mounjaro® (Tirzepatid) bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion eingesetzt werden?
Es gab keine klinisch relevanten Auswirkungen der Nierenfunktion auf die Pharmakokinetik von Tirzepatid. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion einschließlich terminaler Niereninsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich.
Inhaltsübersicht
- Nierenfunktionsstörung laut Tirzepatid Fachinformation
- Welche Informationen liegen zur Wirksamkeit und Sicherheit von Tirzepatid bei verschiedenen Nierenfunktionstadien zu Studienbeginn vor?
- Wie beeinflusste die eGFR bei Studienbeginn die Wirksamkeit von Tirzepatid bei Studienbeginn?
- Wie beeinflusste die eGFR bei Studienbeginn die Sicherheit von Tirzepatid?
- Kann Tirzepatid in dialysepflichtigen Patienten eingesetzt werden?
- Was waren die renalen Ausschlusskriterien in den klinischen Tirzepatid Studien?
- Referenzen
Nierenfunktionsstörung laut Tirzepatid Fachinformation
Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion einschließlich terminaler Niereninsuffizienz (ESRD) ist keine Dosisanpassung erforderlich. Die Erfahrungen mit der Anwendung von Tirzepatid bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung und ESRD sind begrenzt. Bei der Behandlung dieser Patienten mit Tirzepatid ist Vorsicht geboten.1
Eine eingeschränkte Nierenfunktion hat keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik (PK) von Tirzepatid. Die PK von Tirzepatid nach einer Einzeldosis von 5 mg wurde bei Patienten mit unterschiedlich stark eingeschränkter Nierenfunktion (leicht, mäßig, schwer, ESRD) im Vergleich zu Probanden mit normaler Nierenfunktion untersucht und es wurden keine klinisch relevanten Unterschiede beobachtet. Dies wurde anhand von Daten aus klinischen Studien auch für Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus und eingeschränkter Nierenfunktion gezeigt.1
Tirzepatid wurde mit gastrointestinalen Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen und Diarrhoe in Verbindung gebracht. Diese Nebenwirkungen können zu Dehydratation führen, was zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion, einschließlich akutem Nierenversagen, führen kann.1
Patienten, die mit Tirzepatid behandelt werden, sollten auf das potenzielle Risiko einer Dehydratation aufgrund gastrointestinaler Nebenwirkungen hingewiesen werden und Vorkehrungen treffen, um einen Flüssigkeitsmangel und Elektrolytstörungen zu vermeiden. Dies sollte insbesondere bei älteren Patienten berücksichtigt werden, die anfälliger für solche Komplikationen sein können. 1
Wie beeinflusst eine eingeschränkte Nierenfunktion die Pharmakokinetik von Tirzepatid?
Tirzepatid wird einmal in der Woche subkutan verabreicht und hat eine Halbwertszeit von etwa 5 Tagen.2
Das Molekulargewicht von Tirzepatid beträgt 4,8 Kilodalton. Dies ist niedriger als der glomeruläre Filtrationsgrenzwert von 30 bis 50 kDa. Daher wurden die Auswirkungen einer Nierenfunktionsstörung auf die Pharmakokinetik (PK) von Tirzepatid in einer klinischen Studie untersucht.3
Eine open-label, multizentrische Phase-1-Studie mit Parallelgruppen untersuchte eine Einzeldosis von Tirzepatid 5 mg bei Personen mit Nierenfunktionsstörung mit (n = 6) oder ohne (n = 39) Typ-2-Diabetes im Vergleich zu 14 gesunden Teilnehmern mit normaler Nierenfunktion.3
Die Studie umfasste 14 Teilnehmer mit normaler Nierenfunktion (geschätzte glomeruläre Filtrationsrate [eGFR] ≥90 mL/min/1,73 m2) und 31 Teilnehmer mit verschiedenen Stadien einer Nierenfunktionsstörung, davon
- 8 mit leichter Nierenfunktionsstörung (eGFR 60–89 mL/min/1,73 m2),
- 8 mit mittelschwerer Nierenfunktionsstörung (eGFR 30–59 mL/min/1,73 m2),
- 7 mit schwerer Nierenfunktionsstörung (eGFR <30 mL/min/1,73 m2 ohne erforderliche Dialyse) und
- 8 mit ESRD, die eine Dialyse erforderten.3
In dieser Studie wurden Teilnehmer mit ESRD ausschließlich unter Verwendung von Hochfluss-Polysulfonmembranen dialysiert, um mögliche Unterschiede zwischen Dialysemembrantypen zu vermeiden. Die erste Dialysesitzung nach der Verabreichung von Tirzepatid fand ≥24 Stunden nach der Verabreichung statt, weitere Sitzungen wurden je nach klinischer Notwendigkeit geplant.3
Die mittlere Plasmakonzentration von Tirzepatid unterschied sich im Zeitverlauf nicht zwischen den Gruppen mit eingeschränkter Nierenfunktion und mit normaler Nierenfunktion (Mittlere Plasmakonzentration im Vergleich zum Zeitprofil von Tirzepatid nach einer Einzeldosis von 5 mg Tirzepatid).3
Beschreibung Abbildung 1: Nach einer Einzeldosis von 5 mg Tirzepatid war die mittlere Plasmakonzentration von Tirzepatid im Laufe der Zeit zwischen der Gruppe mit eingeschränkter Nierenfunktion und normaler Nierenfunktion vergleichbar.
Abkürzungen: ESRD = terminaler Niereninsuffizienz.
In dieser Einzeldosisstudie gab keine klinisch relevanten Auswirkungen der Nierenfunktion auf die PK von Tirzepatid, einschließlich
- der Fläche unter der Kurve vom Zeitpunkt 0 gegen unendlich [AUC(0-∞)],
- der Fläche unter der Kurve vom Zeitpunkt 0 bis zum Zeitpunkt der letzten messbaren Konzentration [AUC(0-Tlast)]] und
- der maximalen Plasmakonzentration (Cmax).3
Die Einzeldosis von 5 mg Tirzepatid wurde sowohl von gesunden Probanden als auch von Probanden mit unterschiedlich ausgeprägter Nierenfunktionsstörung gut vertragen. Patienten mit Nierenfunktionseinschränkung, einschließlich ESRD, benötigen möglicherweise bei der Behandlung mit Tirzepatid keine Dosisanpassung.3
Welche Informationen liegen zur Wirksamkeit und Sicherheit von Tirzepatid bei verschiedenen Nierenfunktionstadien zu Studienbeginn vor?
In eGFR Ausschlusskriterien der klinischen Tirzepatid Studien sind die eGFR-Ausschlusskriterien des klinischen Studienprogramms von Tirzepatid zu Typ-2-Diabetes (T2D) und Gewichtsmanagement dargestellt.
In der SURPASS-4-Studie bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes (T2D) wurden keine Teilnehmer aufgrund ihres eGFR-Werts ausgeschlossen.4
Die SURPASS-4-Studie war eine 52-wöchige, randomisierte Phase-3-Studie, in der Tirzepatid 5 mg, 10 mg und 15 mg einmal wöchentliche mit titriertem Insulin glargin einmal täglich in Kombination mit Metformin, Sulfonylharnstoff oder Natrium-Glukose-Cotransporter-2 (SGLT-2)-Inhibitor verglich wurde.4
Die Studie wurde mit Teilnehmern durchgeführt, die ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko aufwiesen, einschließlich einer bestehenden chronischen Nierenerkrankung (CKD). Von den insgesamt 1995 Teilnehmern hatten 342 (17 %) eine moderate oder schwere CKD, und 707 (35 %) wiesen zu Studienbeginn eine Mikroalbuminurie oder Makroalbuminurie auf.5
Wie beeinflusste die eGFR bei Studienbeginn die Wirksamkeit von Tirzepatid bei Studienbeginn?
In der Gesamtpopulation der SURPASS-4 Studie erzielte die Behandlung mit Tirzepatid eine signifikante Reduktion des HbA1c und Körpergewichts im Vergleich zu Insulin glargin von Studienbeginn bis Woche 52 (p < 0,001).4
Die Wirksamkeit von Tirzepatid im Vergleich zu Insulin glargin auf den HbA1c-Wert und die Reduktion des Körpergewichts war unabhängig von der eGFR der Teilnehmer zu Studienbeginn (<60 mL/min/1,73 m² oder ≥60 mL/min/1,73 m²) ähnlich (keine signifikante Wechselwirkung zwischen der Behandlung nach Subgruppe, p = 0,4299).6
Insgesamt waren die Wirksamkeitsergebnisse des SURPASS-Programms bei allen Teilnehmern konsistent, unabhängig von ihrer eGFR zu Studienbeginn. Auffällig ist jedoch, dass eine sehr kleine Subgruppe von Teilnehmern mit eGFR <60 mL/min/1,73 m² (n = 64 [3,4 %]) in der SURPASS-2-Studie eine signifikant geringere Reduktion des HbA1c im Vergleich zu Teilnehmern mit eGFR ≥60 mL/min/1,73 m² aufwies.6,7
Wie beeinflusste die eGFR bei Studienbeginn die Sicherheit von Tirzepatid?
In der SURPASS-4 Studie wurden gastrointestinale unerwünschte Ereignisse
- häufiger in der Tirzepatid-Behandlungsgruppe als in der Insulin glargin-Behandlungsgruppe beobachtet und
- waren hauptsächlich von leichtem oder mittlerem Schweregrad.5
In der Tirzepatid-Behandlungsgruppe waren gastrointestinale unerwünschte Ereignisse unabhängig von der eGFR bei Studienbeginn ähnlich.8
In den Tirzepatid-Behandlungsgruppen waren gastrointestinalen Nebenwirkungen ähnlich, unabhängig davon, ob Teilnehmer zu Studienbeginn eine eGFR von <60 mL/min/1,73 m² oder ≥60 mL/min/1,73 m² hatten.8
Die Inzidenz von akutem Nierenversagen oder CKD, basierend auf standardisierten Abfragen des Medical Dictionary for Regulatory Activities (MedDRA), unterschied sich nicht zwischen den Tirzepatid-Behandlungsgruppen und der Insulin-Glargin-Behanldungsgruppe, unabhängig von der eGFR zu Studienbeginn (Gastrointestinale unerwünschte Ereignisse, Hypoglykämie und akute und chronische Nierenerkrankung in der SURPASS-4 Studie).5
|
Ausgangswert eGFR ≥60 mL/min/1,73 m2 |
Ausgangswert eGFR <60 mL/min/1,73 m2 |
||
TZP |
iGlar |
TZP |
iGlar |
|
Diarrhö |
144 (18 %) |
35 (4 %) |
36 (21 %) |
9 (5 %) |
Übelkeit |
138 (17 %) |
17 (2 %) |
30 (17 %) |
6 (4 %) |
Erbrechen |
56 (7 %) |
9 (1 %) |
16 (9 %) |
7 (4 %) |
Hypoglykämie (Glukose <54 mg/dL oder schwerwiegend)a |
60 (7 %) |
149 (18 %) |
16 (9 %) |
42 (25 %) |
≥1 TEAE im Zusammenhang mit Nierenerkrankungen |
13 (2 %) |
23 (3 %) |
15 (9 %) |
12 (7 %) |
Akutes Nierenversagen (SMQ) |
9 (1 %) |
17 (2 %) |
9 (5 %) |
7 (4 %) |
Akute Nierenverletzung |
6 (1 %) |
10 (1 %) |
7 (4 %) |
3 (2 %) |
Nierenfunktionsstörung |
0 |
7 (1 %) |
2 (1 %) |
2 (1 %) |
Nierenversagen |
3 (<1 %) |
1 (<1 %) |
0 |
2 (1 %) |
Chronische Nierenerkrankung (SMQ) |
9 (1 %) |
8 (1 %) |
6 (3 %) |
7 (4 %) |
Chronische Nierenerkrankung |
6 (1 %) |
6 (1 %) |
6 (3 %) |
4 (2 %) |
Nierenversagen |
3 (<1 %) |
1 (<1 %) |
0 |
2 (1 %) |
Sekundärer Hyperparathyroidismus |
1 (<1 %) |
1 (<1 %) |
0 |
1 (1 %) |
Nephrosklerose |
0 |
0 |
1 (1 %) |
0 |
Abkürzungen: CKD-EPI = Chronic Kidney Disease-Epidemiology; eGFR = geschätzte glomeruläre Filtrationsrate; iGlar = Insulin glargin; mITT = modifizierte Intention-to-Treat; n = Anzahl der Probanden, bei denen mindestens ein Ereignis aufgetreten ist; SMQ = standardisierte MedDRA-Abfrage; TEAE = während der Behandlung aufgetretenes unerwünschtes Ereignis; TZP = Tirzepatid.
Anmerkungen: Daten sind n (%), einschließlich der Daten aller Teilnehmer, die von Beginn der Behandlung bis zum Ende der Sicherheitsnachbeobachtung mindestens eine Dosis der Studienmedikation angewendet haben.
eGFR entsprechend der CKD-EPI.
aAusgenommen hypoglykämische Ereignisse, die nach dem Start einer antihyperglykämischen Therapie aufgetreten sind.
Kann Tirzepatid in dialysepflichtigen Patienten eingesetzt werden?
Es liegen keine Informationen aus den abgeschlossenen Phase-3-Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit von Tirzepatid bei dialysepflichtigen Erwachsenen vor.
Was waren die renalen Ausschlusskriterien in den klinischen Tirzepatid Studien?
Patientenpopulation |
Tirzepatid klinisches Studienprogramm |
Region |
eGFR Ausschlusskriteriena |
Abgeschlossene Studien |
|||
|
SURPASS-1-3,-59 |
Global |
<30 oder <45 mL/min/1,73 m2b |
SURPASS-45 |
Global |
N/Ac |
|
SURPASS-610 |
Global |
<30 oder <45 mL/min/1,73 m2d |
|
SURPASS-J-MONO11 |
Japan |
<30 mL/min/1,73 m2 |
|
SURPASS-J-COMBO12 |
Japan |
<30 oder <45 mL/min/1,73 m2e |
|
SURPASS-AP-COMBO13 |
Asien |
≤45 mL/min/1.73 m2 |
|
|
SURMOUNT 1-414 |
Global |
<30 mL/min/1.73 m2 |
Laufende klinische Studien |
|||
|
SURPASS-CVOT15 |
Global |
<15 mL/min/1,73 m2 oder mit chronischer Dialyse |
|
TREASURE-CKD16 |
Global |
<25 mL/min/1.73 m2 |
Abkürzungen: ASCVD = atherosklerotische Herz-Kreislauf-Erkrankungen; BMI = Body-Mass-Index; CKD-EPI = Chronic Kidney Disease-Epidemiology; eGFR = geschätzte glomeruläre Filtrationsrate; Natrium-Glukose-Cotransporter-2 (SGLT-2) Inhibitor; T2D = Typ-2-Diabetes.
aBerechnet nach kreatininbasierten CKD-EPI Formeln.
bSURPASS-1 und -5 schlossen Patienten mit einer eGFR <30 mL/min/1,73 m2 aus. SURPASS-2, -3, und -5 (wenn Anwendung von Metformin) schlossen Patienten mit einer eGFR <45 mL/min/1,73 m2 aus.
cIn SURPASS-4 wurden keine Patienten basierend auf ihrer eGFR ausgeschlossen. Allerdings hatte kein Patient eine eGFR <15 mL/min/1,73 m2.
dPatienten mit einer eGFR <45 mL/min/1,73 m2 wurden aus der Studie ausgeschlossen.
ePatienten mit einem eGFR <45 mL/min/1,73 m2 wurden aus der Studie ausgeschlossen, wenn sie Biguanide oder SGLT-2-Inhibitoren anwendeten.
Referenzen
1Mounjaro [Fachinformation]. Eli Lilly Nederland B.V., Niederlande
2Coskun T, Sloop KW, Loghin C, et al. LY3298176, a novel dual GIP and GLP-1 receptor agonist for the treatment of type 2 diabetes mellitus: from discovery to clinical proof of concept. Mol Metab. 2018;18:3-14. https://doi.org/10.1016/j.molmet.2018.09.009
3Urva S, Quinlan T, Landry J, et al. Effects of renal impairment on the pharmacokinetics of the dual GIP and GLP-1 receptor agonist tirzepatide. Clin Pharmacokinet. 2021;60(8):1049-1059. https://doi.org/10.1007/s40262-021-01012-2
4Del Prato S, Kahn SE, Pavo I, et al; SURPASS-4 Investigators. Tirzepatide versus insulin glargine in type 2 diabetes and increased cardiovascular risk (SURPASS-4): a randomised, open-label, parallel-group, multicentre, phase 3 trial. Lancet. 2021;398(10313):1811-1824. https://doi.org/10.1016/S0140-6736(21)02188-7
5Heerspink HJL, Sattar N, Pavo I, et al. Effects of tirzepatide versus insulin glargine on kidney outcomes in type 2 diabetes in the SURPASS-4 trial: post-hoc analysis of an open-label, randomised, phase 3 trial. Lancet Diabetes Endocrinol. 2022;10(11):774-785. https://doi.org/10.1016/S2213-8587(22)00243-1
6Data on file, Eli Lilly and Company and/or one of its subsidiaries.
7Frías JP, Davies MJ, Rosenstock J, et al; SURPASS-2 Investigators. Tirzepatide versus semaglutide once weekly in patients with type 2 diabetes. N Engl J Med. 2021;385(6):503-515. https://doi.org/10.1056/NEJMoa2107519
8Heerspink HJL, Sattar N, Pavo I, et al. Effects of tirzepatide versus insulin glargine on kidney outcomes in type 2 diabetes in the SURPASS-4 trial: post-hoc analysis of an open-label, randomised, phase 3 trial. Lancet Diabetes Endocrinol. 2022;10(11):774-785. https://dx.doi.org/10.1016/S2213-8587(22)00243-1.
9Heerspink HJL, Tuttle K, Pavo I, et al. Tirzepatide reduces albuminuria in patients with T2D: post-hoc pooled analysis of SURPASS 1-5. Poster presented at: 83rd Scientific Session of the American Diabetes Association; June 23-26, 2023; San Diego, CA, USA.
10Rosenstock J, Frías JP, Rodbard HW, et al. Tirzepatide vs insulin lispro added to basal insulin in type 2 diabetes: the SURPASS-6 randomized clinical trial. JAMA. 2023;330(17):1631-1640. https://doi.org/10.1001/jama.2023.20294
11Inagaki N, Takeuchi M, Oura T, et al. Efficacy and safety of tirzepatide monotherapy compared with dulaglutide in Japanese patients with type 2 diabetes (SURPASS J-mono): a double-blind, multicentre, randomised, phase 3 trial. Lancet. 2022;10(9):623-633. https://doi.org/10.1016/S2213-8587(22)00188-7
12Kadowaki T, Chin R, Ozeki A, et al. Safety and efficacy of tirzepatide as an add-on to single oral antihyperglycaemic medication in patients with type 2 diabetes in Japan (SURPASS J-combo): a multicentre, randomised, open-label, parallel-group, phase 3 trial. Lancet. 2022;10(9):634-644. https://doi.org/10.1016/S2213-8587(22)00187-5
13Gao L, Lee BW, Chawla M, et al. Tirzepatide versus insulin glargine as second-line or third-line therapy in type 2 diabetes in the Asia-Pacific region: the SURPASS-AP-Combo trial. Nat Med. 2023;29(6):1500-1510. https://doi.org/10.1038/s41591-023-02344-1
14le Roux CW, Zhang S, Aronne LJ, et al. Tirzepatide for the treatment of obesity: rationale and design of the SURMOUNT clinical development program. Obesity (Silver Spring). 2023;31(1):96-110. https://doi.org/10.1002/oby.23612
15Nicholls SJ, Bhatt DL, Buse JB, et al. Comparison of tirzepatide and dulaglutide on major adverse cardiovascular events in participants with type 2 diabetes and atherosclerotic cardiovascular disease: SURPASS-CVOT design and baseline characteristics. Am Heart J. 2024;267:1-11. https://doi.org/10.1016/j.ahj.2023.09.007
16A study of tirzepatide (LY3298176) in participants with overweight or obesity and chronic kidney disease with or without type 2 diabetes (TREASURE-CKD). ClinicalTrials.gov identifier: NCT05536804. Updated September 29, 2025. Accessed December 17, 2025. https://clinicaltrials.gov/study/NCT05536804
Datum der letzten Prüfung: 16. Januar 2025