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Kisunla® Donanemab
Die folgenden Informationen werden als Antwort auf Ihre Anfrage zur Verfügung gestellt und können Informationen über Dosierung, Formulierungen und Bevölkerungsgruppen enthalten, die sich von der Zulassung unterscheiden.
Pflichttext Kisunla
Stand der Information: Februar 2026
Bezeichnung des Arzneimittels:
Kisunla® 350 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung.
Zusammensetzung:
arzneilich wirksamer Bestandteil: Jede Durchstechflasche enthält 350 mg Donanemab in 20 ml (17,5 mg/ml); sonstige Bestandteile: Citronensäure (E 330), Polysorbat 80 (E 433), Natriumcitrat (Ph.Eur.) (E 331), Saccharose, Wasser für Injektionszwecke.
Anwendungsgebiete:
Donanemab ist angezeigt für die Behandlung erwachsener Patienten mit einer klinischen Diagnose einer leichten kognitiven Störung und leichter Demenz infolge der Alzheimer-Krankheit (frühe symptomatische Alzheimer-Krankheit), die heterozygote Apolipoprotein E-ε4 (ApoE-ε4)-Träger oder ApoE-ε4 -Nichtträger sind und bei denen eine Amyloid-Pathologie bestätigt wurde (siehe Abschnitt 4.4 der Fachinformation).
Gegenanzeigen:
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
MRT-Ausgangsbefunde früherer intrazerebraler Hämorrhagien, mehr als 4 Mikrohämorrhagien, superfizielle Siderosen oder vasogene Ödeme (ARIA-E) oder andere Befunde, die auf eine zerebrale Amyloid-Angiopathie (CAA - cerebral amyloid angiopathy) hindeuten.
Patienten mit Blutungsstörungen, die nicht unter adäquater Kontrolle sind.
Beginn der Behandlung bei Patienten, die eine laufende Therapie mit Antikoagulanzien erhalten.
Schwere Erkrankung der weißen Substanz.
Patienten mit schlecht eingestellter Hypertonie.
Gegebenheiten, die keine MRT-Beurteilung zulassen, einschließlich Klaustrophobie oder das Vorhandensein metallischer (ferromagnetischer) Implantate/Herzschrittmacher.
Nebenwirkungen:
Sehr häufig: Amyloid-bedingte Bildgebungsanomalien mit Ödemen (ARIA-E), Amyloid-bedingte Bildgebungsanomalien mit Hämosiderinablagerung (ARIA-H) (Mikrohämorrhagien, Superfizielle Siderose), Kopfschmerzen.
Häufig: Intrakranielle Hämorrhagien; Übelkeit, Erbrechen; Infusionsbedingte Reaktionen, Überempfindlichkeit.
Gelegentlich: Anaphylaktische Reaktionen.
Warnhinweise:
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Im Kühlschrank lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Nicht einfrieren. Weitere Warnhinweise siehe Fachinformation.
Verschreibungspflichtig.
Zulassungsinhaber: Eli Lilly Nederland B.V., Orteliuslaan 1000, 3528 BD Utrecht, Niederlande;
Ansprechpartner in Deutschland: Lilly Deutschland GmbH, Werner-Reimers-Str. 2-4,
D-61352 Bad Homburg.
Stand der Information: Februar 2026.
Datum der letzten Prüfung: 26. Februar 2026