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Retsevmo® Selpercatinib
Die folgenden Informationen werden als Antwort auf Ihre Anfrage zur Verfügung gestellt und können Informationen über Dosierung, Formulierungen und Bevölkerungsgruppen enthalten, die sich von der Zulassung unterscheiden.
Pflichttext Retsevmo
Stand der Information: Juni 2026
Bezeichnung des Arzneimittels: Retsevmo® 40 mg/80 mg Hartkapseln.
Zusammensetzung: arzneilich wirksamer Bestandteil: Jede Hartkapsel enthält 40 mg bzw. 80 mg Selpercatinib; sonstige Bestandteile: Kapselinhalt: Mikrokristalline Cellulose, Hochdisperses Siliciumdioxid.; Kapselhülle 40 mg: Gelatine, Titandioxid (E171), Eisen(Ⅱ, Ⅲ)oxid.; Kapselhülle 80 mg: Gelatine, Titandioxid (E171), Brillantblau FCF (E133).
Anwendungsgebiete:
Retsevmo als Monotherapie wird angewendet zur Behandlung von Erwachsenen mit:
fortgeschrittenem RET‑Fusions‑positiven nicht‑kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC), die zuvor nicht mit einem RET-Inhibitor behandelt wurden. Zur biomarkerbasierten Patientenauswahl siehe Abschnitt 4.2 der Fachinformation.
Retsevmo als Monotherapie wird angewendet zur Behandlung von Erwachsenen und Kindern ab 2 Jahren mit:
fortgeschrittenem RET‑Fusions‑positiven Schilddrüsenkarzinom, das refraktär für radioaktives Iod ist (wenn radioaktives Iod angemessen ist). Zur biomarkerbasierten Patientenauswahl siehe Abschnitt 4.2 der Fachinformation.
fortgeschrittenem RET‑mutierten medullären Schilddrüsenkarzinom (MTC). Zur biomarkerbasierten Patientenauswahl siehe Abschnitt 4.2 der Fachinformation.
fortgeschrittenen RET-Fusions-positiven soliden Tumoren, wenn Behandlungsoptionen, die nicht auf RET abzielen, nur begrenzten klinischen Nutzen bieten oder ausgeschöpft sind (siehe Abschnitte 4.4 und 5.1 der Fachinformation). Zur biomarkerbasierten Patientenauswahl siehe Abschnitt 4.2 der Fachinformation.
Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
Nebenwirkungen:
Sehr häufig: Harnwegsinfektionen, Pneumonie, Hypothyreose, verminderter Appetit, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, EKG QT‑Intervall‑Verlängerung, Hypertonie, Hämorrhagie, Diarrhö, Mundtrockenheit, Bauchschmerzen, Obstipation, Übelkeit, Erbrechen, Stomatitis, Ausschlag, erektile Dysfunktion, Ödeme, Fatigue, Fieber, AST/ALT erhöht, Calcium erniedrigt, Lymphozytenzahl erniedrigt, Anzahl weißer Blutkörperchen erniedrigt, Albumin erniedrigt, Kreatinin erhöht, Natrium erniedrigt, Alkalische Phosphatase erhöht, Blutplättchen erniedrigt, Gesamtbilirubin erhöht, Neutrophilenzahl erniedrigt, Hämoglobin erniedrigt, Magnesium erniedrigt, Kalium erniedrigt.
Häufig: Überempfindlichkeit, Interstitielle Lungenerkrankung/Pneumonitis, Chylothorax, chylöser Aszites, Epiphysenlösung des Femurkopfes.
Nicht bekannt (Häufigkeit kann aus verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden): Stevens-Johnson-Syndrom
Warnhinweise: Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Weitere Warnhinweise siehe Fachinformation.
Verschreibungspflichtig.
Zulassungsinhaber:
Eli Lilly Nederland B.V.; Orteliuslaan 1000; 3528 BD
Utrecht; Niederlande;
Ansprechpartner
in Deutschland:
Lilly Deutschland GmbH, Werner-Reimers-Straße 2‑4,
D‑61352 Bad Homburg.
Stand der Information: Juni 2026.
Datum der letzten Prüfung: 04. Juni 2026