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Mounjaro® Tirzepatid
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Die folgenden Informationen werden als Antwort auf Ihre Anfrage zur Verfügung gestellt und können Informationen über Dosierung, Formulierungen und Bevölkerungsgruppen enthalten, die sich von der Zulassung unterscheiden.
Was ist bekannt über Mounjaro® (Tirzepatid) und Schilddrüsenkrebs?
In einer Studie mit Ratten führte Tirzepatid in allen Dosierungen zu einer Zunahme von C‑Zell‑Tumoren der Schilddrüse. Die Relevanz für den Menschen ist unbekannt. Tirzepatid ist bei Schilddrüsenkrebs nicht kontraindiziert.
Inhalt
Können Patienten mit Schilddrüsenkrebs oder einer Vorgeschichte von Schilddrüsenkrebs Tirzepatid anwenden?
Schilddrüsenkrebs ist in der Mounjaro Fachinformation) nicht als Kontraindikation aufgeführt.1 Eli Lilly and Company kann keine Empfehlungen über die Fachinformation hinaus geben. Der behandelnde Arzt kann bei der Erstellung eines Behandlungsplans die Krankengeschichte des Patienten, Begleitmedikationen sowie weitere individuelle Faktoren berücksichtigen. Der behandelnde Arzt sollte die potenziellen Risiken und den Nutzen der Behandlungsoptionen abwägen und eine angemessene Überwachung durchführen.
Patienten wurden von den Phase‑3‑Studien SURPASS 1–5 und SURPASS‑CVOT unter den folgenden Umständen ausgeschlossen:
- eine familiäre oder persönliche Vorgeschichte eines medullären Schilddrüsenkarzinoms (MTC) oder eines multiplen endokrinen Neoplasiesyndroms Typ 2 (MEN 2)
- eine persönliche Vorgeschichte einer aktiven oder unbehandelten malignen Erkrankung oder eine Remission einer klinisch relevanten malignen Erkrankung seit weniger als 5 Jahren (mit Ausnahme von Basalzell‑ oder Plattenepithelkarzinomen der Haut sowie in situ Carcinoma des Gebärmutterhalses oder der Prostata)
- Hinweise auf eine signifikante, unkontrollierte endokrine Störung (z. B. Thyreotoxikose oder Nebennierenkrisen) nach Einschätzung des Prüfarztes oder
- einen Serum‑Calcitonin‑Wert von
- ≥ 35 ng/L (SURPASS‑1, ‑2, ‑3 und ‑5) oder
- ≥ 20 ng/L bei eGFR ≥ 60 mL/min/1,73 m² bzw. ≥ 35 ng/L bei eGFR < 60 mL/min/1,73 m² (SURPASS‑4 und SURPASS‑CVOT).2-7
Patienten wurden von den SURMOUNT‑Studien unter den folgenden Umständen ausgeschlossen:
- eine familiäre oder persönliche Vorgeschichte eines MTC oder eines MEN 2
- eine Vorgeschichte einer aktiven oder unbehandelten malignen Erkrankung oder eine Remission einer klinisch relevanten malignen Erkrankung seit weniger als 5 Jahren (mit Ausnahme von Basalzell‑ oder Plattenepithelkarzinomen der Haut sowie in situ Carcinoma des Gebärmutterhalses oder der Prostata) oder
- einen Serum‑Calcitonin‑Wert von ≥ 20 ng/L bei Visite 1, wenn die eGFR ≥ 60 mL/min/1,73 m² betrug, bzw. ≥ 35 ng/L bei Visite 1, wenn die eGFR < 60 mL/min/1,73 m² betrug.8-12
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Was besagt die Mounjaro Fachinformation zu Schilddrüsenkrebs?
Tierstudien
Eine 2-Jahres-Karzinogenitätsstudie wurde mit Tirzepatid bei männlichen und weiblichen Ratten durchgeführt. Die Ratten erhielten Dosen von 0,15, 0,50 und 1,5 mg/kg Tirzepatid (0,12-, 0,36- und 1,02-faches der maximal empfohlenen Humandosis (MRHD) basierend auf der AUC) zweimal pro Woche als subkutane Injektion. Tirzepatid verursachte bei allen Dosierungen im Vergleich zu den Kontrollen eine Zunahme von C-Zell-Tumoren (Adenome und Karzinome) der Schilddrüse.1
In einer 6-monatigen Karzinogenitätsstudie an rasH2-transgenen Mäusen führte Tirzepatid in Dosierungen von 1, 3 und 10 mg/kg, verabreicht als subkutane Injektion zweimal wöchentlich, in keiner Dosis zu einer erhöhten Inzidenz von Schilddrüsen-C-Zell-Hyperplasie oder -Neoplasie.1
Die Relevanz dieser Befunde für den Menschen ist nicht bekannt.1
Gibt es bei Tirzepatid Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Schilddrüse?
Laut Fachinformation sind erhöhte Calcitoninwerte eine bekannte Nebenwirkung von Tirzepatid.1
Die Häufigkeit war in Studien zum Gewichtsmanagement und Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) häufig (≥ 1/100, < 1/10) und in Studien zu Typ-2-Diabetes und zu obstruktiver Schlafapnoe (OSA) gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100).1
Welche Arten von Schilddrüsenkrebs gibt es und wie häufig treten sie in der Allgemeinbevölkerung auf?
Schilddrüsenkrebs weist weltweit die siebthöchste Inzidenz unter allen Krebsarten auf.13
Die altersstandardisierte Inzidenzrate von Schilddrüsenkrebs in den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union wird für das Jahr 2024 auf 11,2 pro 100.000 Personen geschätzt.14
Es gibt verschiedene Arten von Schilddrüsenkrebs.
- Davon entwickeln sich papillärer und follikulärer Schilddrüsenkrebs aus follikulären Zellen und machen über 90 % der Schilddrüsenmalignome aus.
- Das medulläre Schilddrüsenkarzinom (MTC) entwickelt sich aus parafollikulären C‑Zellen der Schilddrüse (auch Schilddrüsen‑C‑Zellen genannt) und macht 1–2 % der Schilddrüsenmalignome aus.15,16
Weltweit sind etwa 25 % der MTC‑Fälle Teil einer autosomal‑dominanten erblichen Erkrankung, während es sich bei den übrigen um sporadische Tumore handelt.17
Die vorherrschenden Mutationen, die bei etwa 90 % der MTC‑Fälle vorliegen, betreffen die Proto‑Onkogene RET (Rearranged during Transfection) und RAS. RET‑Mutationen können entweder somatisch (bei sporadischen Tumoren) oder keimbahnbedingt (bei familiärem MTC oder beim Multiplen Endokrinen Neoplasie‑Syndrom Typ 2A oder 2B [MEN 2A oder 2B]) auftreten.18
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Wie hoch ist die Inzidenz von Schilddrüsenkrebs unter Tirzepatid?
Beobachtungen aus klinischen Studien zur Blutzuckerkontrolle (SURPASS)
In den SURPASS‑klinischen Studien mit Teilnehmern, die wegen Typ‑2‑Diabetes mit Tirzepatid behandelt wurden,
Die Datenbasis ist bei seltenen Krankheiten, beispielsweise vielen Krebsarten mit langen Latenzzeiten, zu klein und die Dauer der Exposition zu kurz, um zur Schlussfolgerung zu gelangen, dass kein erhöhtes Risiko von Malignomen besteht. Eli Lilly and Company wird in laufenden Studien weiterhin sorgfältig auf das Auftreten von Malignomen achten und das Risiko anhand von Beobachtungen nach der Markteinführung weiterhin kritisch prüfen.22
Beobachtungen aus der kardiovaskulären Endpunktstudie (SURPASS‑CVOT) mit einer medianen Nachbeobachtungszeit von 4 Jahren
SURPASS‑CVOT war eine ereignisgetriebene, randomisierte, doppelblinde, aktiv kontrollierte, Parallelgruppenstudie der Phase 3 zur Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von Tirzepatid bis zu 15 mg einmal wöchentlich im Vergleich zu Dulaglutid 1,5 mg einmal wöchentlich hinsichtlich schwerer kardiovaskulärer Ereignisse (MACE‑3; zusammengesetzter Endpunkt aus kardiovaskulärem Tod, Myokardinfarkt oder Schlaganfall) zusätzlich zur Standardtherapie bei Teilnehmern mit Typ‑2‑Diabetes und gesicherter atherosklerotischer Herz‑Kreislauf‑Erkrankung (ASCVD).7
SURPASS‑CVOT ist die bislang größte und längste Studie zu Tirzepatid mit mehr als 13.000 Teilnehmern und einer medianen Nachbeobachtungszeit von 4 Jahren.7
In dieser Studie wurde MTC diagnostiziert bei
- 2 von 6.647 Teilnehmenden im Tirzepatid‑Arm und
- bei keinem der 6.647 Teilnehmenden im Dulaglutid‑Arm.23
Einer der 2 Tumore im Tirzepatid‑Arm war positiv für eine RET‑Mutation im Tumorgewebe.23
Andere Schilddrüsenkarzinome wurden nachgewiesen bei
Die Inzidenz von Schilddrüsenkarzinomen im Dulaglutid‑Arm von SURPASS‑CVOT war niedriger als auf Basis einer früheren Dulaglutid‑Studie (REWIND) erwartet. In der REWIND‑Studie wurde Schilddrüsenkrebs
- bei 10 (0,2 %) Teilnehmern im Dulaglutid‑Arm (IR = 38,8 pro 100.000 Patientenjahre) und
- bei 2 (0,04 %) Teilnehmern im Placebo‑Arm (IR = 7,7 pro 100.000 Patientenjahre) berichtet.22,24
Die in SURPASS‑CVOT berichteten Inzidenzraten lagen außerdem unter denjenigen, die in der jüngeren Literatur für GLP‑1‑Rezeptoragonisten beschrieben wurden. Eine beobachtende, aktiv kontrollierte Kohortenanalyse von Anwendern von GLP‑1‑Rezeptoragonisten berichtete über eine Inzidenz von Schilddrüsentumoren im Bereich von 88 bis 103 pro 100.000 Patientenjahren, und eine systematische Übersichtsarbeit mit Meta‑Analyse randomisierter kontrollierter Studien schätzte eine Inzidenz von 50 pro 100.000 Patientenjahren (95‑%‑Konfidenzintervall 0,3–0,8).25,26
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Beobachtungen aus klinischen Studien zum Gewichtsmanagement (SURMOUNT)
In Tirzepatid‑Studien bei Teilnehmern mit Übergewicht oder Adipositas (SURMOUNT) oder obstruktiver Schlafapnoe (SURMOUNT‑OSA)
Bei seltenen Erkrankungen, wie vielen Krebserkrankungen mit langen Latenzzeiten, ist die Datenbasis zu klein und die Expositionsdauer zu kurz, um abschließend festzustellen, dass kein erhöhtes Risiko für Malignome besteht. Eli Lilly and Company wird in laufenden Studien weiterhin sorgfältig auf das Auftreten von Malignomen achten und das Risiko weiterhin anhand von Daten nach der Markteinführung und der Exposition bewerten.22
Post‑Marketing‑Daten zum medullären Schilddrüsenkrebs (alle Indikationen)
Der bevorzugte Begriff medullärer Schilddrüsenkrebs wurde in der Globalen Datenbank zur Patientensicherheit (GPS) selten berichtet.22
„Sehr selten“ ist definiert als ein unerwünschtes Ereignis, das gemäß GPS‑Datenbank mit einer geschätzten Melderate von unter 0,01 % berichtet wurde.22
Diese Daten stellen nicht die Häufigkeit des Auftretens eines unerwünschten Ereignisses in der behandelten Population dar, sondern lediglich die Häufigkeit der Meldung eines bestimmten unerwünschten Ereignisses an das Unternehmen.22
Spontane Meldungen unerwünschter Ereignisse können stark variieren und stellen keine kontrollierten klinischen Informationen dar, auf deren Grundlage beurteilt werden kann, ob ein bestimmtes Arzneimittel ein Ereignis verursacht hat.22
Die Nutzung spontaner Meldungen ist zudem durch Meldeverzerrungen eingeschränkt, einschließlich:
- unvollständiger Patienteninformationen, z. B. unbekannter medizinischer Vorgeschichte,
- unbekannter Begleitmedikationen und Begleiterkrankungen sowie
- Untererfassung.22
Die GPS‑Datenbank kann außerdem Meldungen von unerwünschten Ereignissen zu Arzneimitteln enthalten, die sowohl von Eli Lilly and Company als auch von anderen Herstellern stammen. Obwohl versucht wird, den Produkthersteller zu verifizieren, ist dies nicht immer möglich. In diesen Fällen werden die Meldungen standardmäßig in die GPS‑Datenbank aufgenommen.22
Aufgrund der dynamischen Natur der GPS‑Datenbank gelten diese Informationen für Daten, die bis zum 13. Mai 2025 eingegangen sind.22
Real‑World‑Studien zur Bewertung einer potenziellen Assoziation zwischen der Anwendung von GLP‑1‑Rezeptoragonisten und Schilddrüsenkrebs
Die Real‑World‑Evidenz zur Bewertung des Risikos von Schilddrüsenkrebs unter Tirzepatid ist begrenzt. Mehrere Real‑World‑Studien haben jedoch untersucht, ob die Anwendung von GLP‑1‑Rezeptoragonisten mit einem erhöhten Risiko für Schilddrüsenkrebs assoziiert ist. Die Ergebnisse sind uneinheitlich.26-33
Einige Studien auf Basis landesweiter Krankenversicherungsdaten zeigten ein erhöhtes Risiko für Schilddrüsenkrebs unter der Anwendung von GLP‑1‑Rezeptoragonisten.27-29
Diese Analysen schlossen jedoch keine Personen ein, die wegen Diabetes oder Adipositas mit Tirzepatid behandelt wurden. Darüber hinaus beobachtete eine Studie von Abi Zeid Daou et al. auf Grundlage von Daten aus dem FDA‑Meldesystem für unerwünschte Ereignisse eine höhere Inzidenz von Schilddrüsenkrebs bei Tirzepatid‑Anwendern. Dabei handelte es sich jedoch um eine korrelative Analyse ohne Adjustierung für wesentliche Störfaktoren wie Schweregrad von Diabetes oder Adipositas, familiäre Krebsanamnese oder andere Ausgangsmerkmale und sie kann durch Messverzerrungen und umgekehrte Kausalität beeinflusst sein (z. B. häufigeres Krebsscreening bei Anwendern von GLP‑1‑Rezeptoragonisten).33
Andere Real‑World‑Studien unter Verwendung von Krebsregistern, Daten aus elektronischen Gesundheitsakten und administrativen Abrechnungsdaten zeigten keinen wesentlichen Anstieg des Schilddrüsenkrebsrisikos unter der Anwendung von GLP‑1‑Rezeptoragonisten. Auch diese Studien schlossen keine Teilnehmer ein, die Tirzepatid erhielten.26,30-32
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Referenzen
1Mounjaro [Fachinformation]. Eli Lilly Nederland B.V., Niederlande
2Rosenstock J, Wysham C, Frías JP, et al. Efficacy and safety of a novel dual GIP and GLP-1 receptor agonist tirzepatide in patients with type 2 diabetes (SURPASS-1): a double-blind, randomised, phase 3 trial. Lancet. 2021;398(10295):143-155. https://doi.org/10.1016/S0140-6736%2821%2901324-6
3Frías JP, Davies MJ, Rosenstock J, et al; SURPASS-2 Investigators. Tirzepatide versus semaglutide once weekly in patients with type 2 diabetes. N Engl J Med. 2021;385(6):503-515. https://doi.org/10.1056/NEJMoa2107519
4Ludvik B, Giorgino F, Jódar E, et al. Once-weekly tirzepatide versus once-daily insulin degludec as add-on to metformin with or without SGLT2 inhibitors in patients with type 2 diabetes (SURPASS-3): a randomised, open-label, parallel-group, phase 3 trial. Lancet. 2021;398(10300):583-598. https://doi.org/10.1016/S0140-6736(21)01443-4
5Del Prato S, Kahn SE, Pavo I, et al; SURPASS-4 Investigators. Tirzepatide versus insulin glargine in type 2 diabetes and increased cardiovascular risk (SURPASS-4): a randomised, open-label, parallel-group, multicentre, phase 3 trial. Lancet. 2021;398(10313):1811-1824. https://doi.org/10.1016/S0140-6736(21)02188-7
6Dahl D, Onishi Y, Norwood P, et al. Effect of subcutaneous tirzepatide vs placebo added to titrated insulin glargine on glycemic control in patients with type 2 diabetes: the SURPASS-5 randomized clinical trial. JAMA. 2022;327(6):534-545. https://doi.org/10.1001/jama.2022.0078
7Nicholls SJ, Bhatt DL, Buse JB, et al. Comparison of tirzepatide and dulaglutide on major adverse cardiovascular events in participants with type 2 diabetes and atherosclerotic cardiovascular disease: SURPASS-CVOT design and baseline characteristics. Am Heart J. 2024;267:1-11. https://doi.org/10.1016/j.ahj.2023.09.007
8Jastreboff AM, Aronne LJ, Ahmad NN, et al; SURMOUNT-1 Investigators. Tirzepatide once weekly for the treatment of obesity. N Engl J Med. 2022;387(3):205-216. https://doi.org/10.1056/NEJMoa2206038
9Garvey WT, Frias JP, Jastreboff AM, et al; SURMOUNT-2 investigators. Tirzepatide once weekly for the treatment of obesity in people with type 2 diabetes (SURMOUNT-2): a double-blind, randomised, multicentre, placebo-controlled, phase 3 trial. Lancet. 2023;402(10402):613-626. https://doi.org/10.1016/S0140-6736(23)01200-X
10Wadden TA, Chao AM, Machineni S, et al. Tirzepatide after intensive lifestyle intervention in adults with overweight or obesity: the SURMOUNT-3 phase 3 trial. Nat Med. 2023;29(11):2909-2918. https://doi.org/10.1038/s41591-023-02597-w
11Aronne LJ, Sattar N, Horn DB, et al; SURMOUNT-4 Investigators. Continued treatment with tirzepatide for maintenance of weight reduction in adults with obesity: the SURMOUNT-4 randomized clinical trial. JAMA. 2024;331(1):38-48. https://doi.org/10.1001/jama.2023.24945
12Malhotra A, Grunstein RR, Fietze I, et al; SURMOUNT-OSA Investigators. Tirzepatide for the treatment of obstructive sleep apnea and obesity. N Engl J Med. 2024;391(13):1193-1205. https://doi.org/10.1056/NEJMoa2404881
13Global Cancer Observatory. Cancer Today. International Agency for Research on Cancer. World Health Organization. Thyroid. August 2024. Accessed November 20, 2025. https://gco.iarc.who.int/media/globocan/factsheets/cancers/32-thyroid-fact-sheet.pdf
14European Cancer Information System (ECIS). ECIS Data Explorer. European Commission, Joint Research Centre. Published 2024. Accessed December 19, 2025. https://ecis.jrc.ec.europa.eu/data-explorer#/estimates/estimated-incidence-mortality-by-cancer-percentage-distribution-by-age-group
15Wells SA Jr, Asa SL, Dralle H, et al. Revised American Thyroid Association guidelines for the management of medullary thyroid carcinoma. Thyroid. 2015;25(6):567-610. https://doi.org/10.1089/thy.2014.0335
16Haugen BR, Alexander EK, Bible KC, et al. 2015 American Thyroid Association management guidelines for adult patients with thyroid nodules and differentiated thyroid cancer: the American Thyroid Association guidelines task force on thyroid nodules and differentiated thyroid cancer. Thyroid. 2016;26(1):1-133. https://doi.org/10.1089/thy.2015.0020
17Gild ML, Clifton-Bligh RJ, Wirth LJ, Robinson BG. Medullary thyroid cancer: updates and challenges. Endocr Rev. 2023;44(5):934-946. https://doi.org/10.1210/endrev/bnad013
18Filetti S, Durante C, Hartl D, et al; ESMO Guidelines Committee. Thyroid cancer: ESMO Clinical Practice Guidelines for diagnosis, treatment and follow-up. Ann Oncol. 2019;30(12):1856-1883. https://doi.org/10.1093/annonc/mdz400
19Rosenstock J, Frías JP, Rodbard HW, et al. Tirzepatide vs insulin lispro added to basal insulin in type 2 diabetes: the SURPASS-6 randomized clinical trial. JAMA. 2023;330(17):1631-1640. https://doi.org/10.1001/jama.2023.20294
20Inagaki N, Takeuchi M, Oura T, et al. Efficacy and safety of tirzepatide monotherapy compared with dulaglutide in Japanese patients with type 2 diabetes (SURPASS J-mono): a double-blind, multicentre, randomised, phase 3 trial. Lancet. 2022;10(9):623-633. https://doi.org/10.1016/S2213-8587(22)00188-7
21Kadowaki T, Chin R, Ozeki A, et al. Safety and efficacy of tirzepatide as an add-on to single oral antihyperglycaemic medication in patients with type 2 diabetes in Japan (SURPASS J-combo): a multicentre, randomised, open-label, parallel-group, phase 3 trial. Lancet. 2022;10(9):634-644. https://doi.org/10.1016/S2213-8587(22)00187-5
22Data on file, Eli Lilly and Company and/or one of its subsidiaries.
23Nicholls SJ, Pavo I, Bhatt DL, et al; SURPASS-CVOT Investigators. Cardiovascular outcomes with tirzepatide versus dulaglutide in type 2 diabetes. N Engl J Med. 2025;393(24):2409-2420. https://doi.org/10.1056/NEJMoa2505928
24Gerstein HC, Colhoun HM, Dagenais GR, et al; REWIND Investigators. Dulaglutide and cardiovascular outcomes in type 2 diabetes (REWIND): a double-blind, randomised placebo-controlled trial. Lancet. 2019;394(10193):121-130. https://doi.org/10.1016/S0140-6736(19)31149-3
25Duchemin L, Morice A, Morice PM, et al. Risk of thyroid cancer related to glucagon-like peptide-1 receptor agonists: a systematic review with meta-analysis of harms of randomized controlled trials. Diabetes Obes Metab. 2025;27(8):4607-4610. https://doi.org/10.1111/dom.16504
26Morales DR, Bu F, Viernes B, et al. Risk of thyroid tumors with GLP-1 receptor agonists: a retrospective cohort study. Diabetes Care. 2025;48(8):1386-1394. https://doi.org/10.2337/dc25-0154
27Bezin J, Gouverneur A, Pénichon M, et al. GLP-1 receptor agonists and the risk of thyroid cancer. Diabetes Care. 2023;46(2):384-390. https://doi.org/10.2337/dc22-1148
28Brito JP, Herrin J, Swarna KS, et al. GLP-1RA use and thyroid cancer risk. JAMA Otolaryngol Head Neck Surg. 2025;151(3):243-252. https://doi.org/10.1001/jamaoto.2024.4852
29Wang J, Kim CH. Differential risk of cancer associated with glucagon-like peptide-1 receptor agonists: analysis of real-world databases. Endocr Res. 2022;47(1):18-25. https://doi.org/10.1080/07435800.2021.1955255
30Pasternak B, Wintzell V, Hviid A, et al. Glucagon-like peptide 1 receptor agonist use and risk of thyroid cancer: Scandinavian cohort study. BMJ. 2024;385:e078225. https://doi.org/10.1136/bmj-2023-078225
31Baxter SM, Lund LC, Andersen JH, et al. Glucagon-like peptide 1 receptor agonists and risk of thyroid cancer: an international multisite cohort study. Thyroid. 2025;35(1):69-78. https://doi.org/10.1089/thy.2024.0387
32Pollack R, Stokar J. Long-term glucagon-like peptide 1 receptor agonist use is not associated with increased risk of thyroid cancer in adults with type 2 diabetes. Diabetes Metab Res Rev. 2025;41(8):e70104. https://doi.org/10.1002/dmrr.70104
33Abi Zeid Daou C, Aboul Hosn O, Ghzayel L, Mourad M. Exploring connections between weight-loss medications and thyroid cancer: A look at the FDA adverse event reporting system database. Endocrinol Diabetes Metab. 2025;8(2):e70038. https://doi.org/10.1002/edm2.70038
Datum der letzten Prüfung: 20. November 2025