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Omvoh® Mirikizumab
Die folgenden Informationen werden als Antwort auf Ihre Anfrage zur Verfügung gestellt und können Informationen über Dosierung, Formulierungen und Bevölkerungsgruppen enthalten, die sich von der Zulassung unterscheiden.
Wie schnell wirkt Omvoh® (Mirikizumab) bei Colitis ulcerosa?
Bereits in Woche 2 war Mirikizumab im Vergleich zu Placebo mit signifikant größeren Verbesserungen bei Stuhlfrequenz, rektalen Blutungen, Stuhldrang und Müdigkeit verbunden, sowie mit höheren Stuhlfrequenz-Remissionsraten.
Inhalt
Omvoh LUCENT-1 Studiendesign bei Colitis ulcerosa
Colitis ulcerosa Symptomkontrolle während der 12-wöchigen Induktionsstudie LUCENT-1 mit Mirikizumab
- Verbesserung der Stuhlfrequenz
- Verbesserung von rektalen Blutungen
- Verbesserung des imperativen Stuhldrangs
- Remission der Stuhlfrequenz
- Remission rektaler Blutungen
- Symptomatisches Ansprechen
- Symptomatische Remission
- Klinisch relevante Verbesserung beim imperativen Stuhldrang
- Remission des imperativen Stuhldrangs
- Veränderung der Fatigue-NRS
- Verbesserung der Unterleibsschmerzen
Anhang: Definition der Symptomkontrollendpunkte und Skalen für Patient-reported Outcomes
Omvoh LUCENT-1 Studiendesign bei Colitis ulcerosa
LUCENT-1 war eine 12-wöchige, multizentrische, randomisierte, doppelblinde, parallele, placebokontrollierte Phase-3-Studie mit Mirikizumab, einem gegen p19 gerichteten anti-Interleukin-23 Antikörper.
Die Studie evaluierte die Wirksamkeit und Sicherheit von Mirikizumab in Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer aktiver Colitis ulcerosa, mit einem modifiziertem Mayo-Score zwischen von 4–9 Punkten und einem zentral abgelesenen Mayo-Endoskopie-Subscore ≥ 2 , die bei Kortikosteroiden, Immunmodulatoren, Biologika oder Tofacitinib
- unzureichendes Ansprechen
- Verlust des Ansprechens, oder
- diese nicht vertragen hatten.1
Insgesamt wurden 1281 Patienten in einem Verhältnis von 3:1 randomisiert um alle 4 Wochen intravenös Mirikizumab 300 mg oder Placebo zu erhalten. Die Patienten wurden stratifiziert nach
- Status des Biologika-Versagens
- Kortikosteroid Anwendung bei Baseline
- Krankheitsaktivität basierend auf modifiziertem Mayo-Score bei Baseline, und
- geografischer Region.1
Colitis ulcerosa Symptomkontrolle während der 12-wöchigen Induktionsstudie LUCENT-1 mit Mirikizumab
Die Definition der symptomatischen Endpunkte und Ergebnisse ist im Anhang: Definition der Symptomkontrollendpunkte und Skalen für Patient-reported Outcomes dargestellt.
Verbesserung der Stuhlfrequenz
Ab Woche 2 zeigte Mirikizumab eine signifikante Verringerung der Stuhlfrequenz gegenüber dem Ausgangswert im Vergleich zu Placebo (p<0,05) (Veränderung der Stuhlfrequenz in LUCENT-1).2
Beschreibung von Abbildung 1: Die mittlere Veränderung der Stuhlfrequenz (bestimmt anhand der Methode der kleinsten Quadrate) gegenüber dem Ausgangswert war in der Mirikizumab Gruppe signifikant größer als in der Placebogruppe in Woche 2 (p<0,05), 4 (p<0,001), 8 (p<0,001) und 12 (p<0,001). In Woche 12 betrug die mittlere Veränderung der Stuhlfrequenz gegenüber dem Ausgangswert 1,06 bei Mirikizumab und 0,71 bei Placebo.
Abkürzungen: Change from Baseline = Veränderung gegenüber Ausgangswert; IV = intravenös; LSM = Mittelwert, bestimmt durch die Methode der kleinsten Quadrate; MIRI = Mirikizumab; MMRM =gemischtes Modell für wiederholte Messungen; PBO = Placebo; SE = Standardfehler; Week = Woche;
* p<0,05.
*** p<0,001.
Verbesserung von rektalen Blutungen
Ab Woche 2 zeigte Mirikizumab eine signifikante Verringerung von rektalen Blutungen gegenüber dem Ausgangswert im Vergleich zu Placebo (p<0,01) (Veränderung von rektalen Blutungen in LUCENT-1).2
Beschreibung der Abbildung 2: Die mittlere Veränderung von rektalen Blutungen (bestimmt anhand der Methode der kleinsten Quadrate) gegenüber dem Ausgangswert war in der Mirikizumab Gruppe signifikant größer als in der Placebogruppe in Woche 2 (p<0,01), 4 (p<0,001), 8 (p<0,001) und 12 (p<0,001). In Woche 12 betrug die mittlere Veränderung von rektalen Blutungen gegenüber dem Ausgangswert 1,01 bei Mirikizumab und 0,75 bei Placebo.
Abkürzungen: Change from Baseline = Veränderung gegenüber Ausgangswert; IV = intravenös; LSM = Mittelwert, bestimmt durch die Methode der kleinsten Quadrate; MIRI = Mirikizumab; MMRM = gemischtes Modell für wiederholte Messungen; PBO = Placebo; SE = Standardfehler; Week = Woche;
** p<0,01.
*** p<0,001.
Verbesserung des imperativen Stuhldrangs
Ab Woche 2 zeigte Mirikizumab eine signifikante Verringerung des imperativen Stuhldrangs gegenüber dem Ausgangswert im Vergleich zu Placebo (p<0,01) (Veränderung des imperativen Stuhldrangs in LUCENT-1).2
Beschreibung der Abbildung 3: Die mittlere Veränderung des imperativen Stuhldrangs (bestimmt anhand der Methode der kleinsten Quadrate) gegenüber dem Ausgangswert war in der Mirikizumab Gruppe signifikant größer als in der Placebogruppe in Woche 2 (p<0,01), 4 (p<0,001), 8 (p<0,001) und 12 (p<0,001). In Woche 12 betrug die mittlere Verringerung des imperativen Stuhldrangs gegenüber dem Ausgangswert 2,59 bei Mirikizumab und 1,63 bei Placebo.
Abkürzungen: Change from Baseline = Veränderung gegenüber Ausgangswert; IV = intravenös; LSM = Mittelwert, bestimmt durch die Methode der kleinsten Quadrate; MIRI = Mirikizumab; MMRM = gemischtes Modell für wiederholte Messungen; PBO = Placebo; SE = Standardfehler; Week = Woche;
** p<0,01.
*** p<0,001.
Remission der Stuhlfrequenz
Im Vergleich zu Patienten die Placebo erhielten, erreichte ab Woche 2 ein signifikant größerer Anteil von Patienten, die Mirikizumab erhielten, eine Remission der Stuhlfrequenz (p<0,05) (Stuhlfrequenz Remissionsraten in LUCENT-1).2
Beschreibung der Abbildung 4: Der Anteil an Patienten die eine Remission der Stuhlfrequenz erreichten war in der Mirikizumab Gruppe signifikant höher als in der Placebogruppe in Woche 2 (p<0,05), 4 (p<0,001), 8 (p<0,001) und 12 (p<0,001). In Woche 12 erreichten 57,0% der Patienten in der Mirikizumab Gruppe, und 39,8% der Patienten in der Placebogruppe eine Remission bei Stuhlfrequenz.
Abkürzungen: CI=Konfidenzintervall; IV = intravenös; MIRI = Mirikizumab; NRI = Imputation bei Nicht-Ansprechen; Patients = Patienten; PBO = Placebo; Weeks = Wochen;
* p<0,05.
*** p<0,001.
Anmerkung: Remission der Stuhlfrequenz ist als Stuhlfrequenz-Subscore von 0 oder Stuhlfrequenz-Subscore von 1 mit einer ≥1 Punkteveränderung gegenüber dem Ausgangswert definiert.
Remission rektaler Blutungen
Im Vergleich zu Patienten die Placebo erhielten, erreichte ab Woche 4 ein signifikant größerer Anteil von Patienten, die Mirikizumab erhielten, eine Remission der rektalen Blutungen (p<0,05) (Remissionsraten rektaler Blutungen in LUCENT-1).2
Beschreibung der Abbildung 5: Der Anteil an Patienten die eine Remission der rektalen Blutung erreichten war in der Mirikizumab Gruppe signifikant höher als in der Placebogruppe in Woche 4 (p<0,05), 8 (p<0,001), und 12 (p<0,001). In Woche 12 erreichten 63,9% der Patienten in der Mirikizumab Gruppe und 43,9% der Patienten in der Placebogruppe Remission bei rektalen Blutungen.
Abkürzungen: CI=Konfidenzintervall; IV = intravenös; MIRI = Mirikizumab; NRI = Imputation bei Nicht-Ansprechen; Patients = Patienten; PBO = Placebo; Week = Woche;
* p<0,05.
*** p<0,001.
Anmerkung: Remission der rektalen Blutung ist als rektale Blutung-Subscore von 0 definiert.
Symptomatisches Ansprechen
Im Vergleich zu Patienten die Placebo erhielten, erreichte ab Woche 2 ein signifikant größerer Anteil von Patienten, die Mirikizumab erhielten, ein symptomatisches Ansprechen (p<0,01) (Symptomatische Ansprechraten in LUCENT-1).2
Beschreibung der Abbildung 6: Der Anteil an Patienten die symptomatisches Ansprechen erreichten war in der Mirikizumab Gruppe signifikant höher als in der Placebogruppe in Woche 2 (p<0,01), 4 (p<0,001), 8 (p<0,001) und 12 (p<0,001). In Woche 12 erreichten 72,0% der Patienten in der Mirikizumab Gruppe, und 52,4% der Patienten in der Placebogruppe symptomatisches Ansprechen.
Abkürzungen: CI=Konfidenzintervall; IV = intravenös; MIRI = Mirikizumab; NRI = Imputation bei Nicht-Ansprechen; Patients = Patienten; PBO = Placebo; Week = Woche;
** p<0,01.
*** p<0,001.
Anmerkung: Symptomatisches Ansprechen ist als Reduktion von ≥30% gegenüber dem Ausgangswert bei der Summe von Stuhlfrequenz- und rektaler Blutung-Subscores definiert.
Symptomatische Remission
Im Vergleich zu Patienten, die Placebo erhielten, erreichte ab Woche 4 ein signifikant größerer Anteil von Patienten, die Mirikizumab erhielten, eine symptomatische Remission (p<0,001) (Symptomatische Remissionsraten in LUCENT-1).2
Beschreibung der Abbildung 7: Der Anteil an Patienten die eine symptomatische Remission erreichten war in der Mirikizumab Gruppe signifikant höher als in der Placebogruppe in Woche 4 (p<0,001), 8 (p<0,001) und 12 (p<0,001). In Woche 12 erreichten 45,5% der Patienten in der Mirikizumab Gruppe, und 27,9% der Patienten in der Placebogruppe symptomatische Remission.
Abkürzungen: CI=Konfidenzintervall; IV = intravenös; MIRI = Mirikizumab; NRI = Imputation bei Nicht-Ansprechen; Patients = Patienten; PBO = Placebo; Week = Woche;
*** p<0,001.
Anmerkung: Symptomatische Remission ist als (1) Stuhlfequenz-Subscore 0, oder 1 mit ≥1 Punktverbesserung gegenüber dem Ausgangswert, und (2) als rektale Blutung-Subscore von 0 definiert.
Klinisch relevante Verbesserung beim imperativen Stuhldrang
Im Vergleich zu Patienten die Placebo erhielten, erreichte ab Woche 4 ein signifikant größerer Anteil von Patienten, die Mirikizumab erhielten, eine klinisch relevante Verbesserung beim imperativen Stuhldrang (p<0,05) (Klinisch relevante Verbesserung beim imperativen Stuhldrang in LUCENT-1).2
Beschreibung der Abbildung 8: Der Anteil an Patienten, die eine klinisch relevante Verbesserung beim imperativem Stuhldrang erreichten war in der Mirikizumab Gruppe signifikant höher als in der Placebogruppe in Woche 4 (p<0,05), 8 (p<0,001) und 12 (p<0,001). In Woche 12 erreichten 48,7% der Patienten in der Mirikizumab Gruppe und 32,2% der Patienten in der Placebogruppe eine klinisch relevante Verbesserung des imperativen Stuhldrangs.
Abkürzungen: CI=Konfidenzintervall; IV = intravenös; MIRI = Mirikizumab; NRI = Imputation bei Nicht-Ansprechen; Patients = Patienten; PBO = Placebo; Week = Woche;
* p<0,05.
*** p<0,001.
Anmerkung: Klinisch relevant ist als eine Verbesserung von ≥3 Punkten im Urgency-Numeric Rating Scale (NRS) bei Patienten, die beim Ausgangswert einen Urgency-NRS ≥3 hatten, definiert.
Remission des imperativen Stuhldrangs
Im Vergleich zu Patienten die Placebo erhielten, erreichte ab Woche 8 ein signifikant größerer Anteil von Patienten, die Mirikizumab erhielten, Remission beim imperativem Stuhldrang (p<0,01) (Remissionsraten beim imperativen Stuhldrang in LUCENT-1).2
Beschreibung der Abbildung 9: Der Anteil an Patienten, die Remission bei imperativem Stuhldrang erreichten war in der Mirikizumab Gruppe signifikant höher als in der Placebogruppe in Woche 8 (p<0,01) und 12 (p<0,001). In Woche 12 erreichten 22,1% der Patienten in der Mirikizumab Gruppe und 12,3% der Patienten in der Placebogruppe eine Remission des imperativen Stuhldrangs.
Abkürzungen: CI=Konfidenzintervall; IV = intravenös; MIRI = Mirikizumab; NRI = Imputation bei Nicht-Ansprechen; Patients = Patienten; PBO = Placebo; Week = Woche;
** p<0,01.
*** p<0,001.
Anmerkung: Remission des imperativen Stuhldrangs ist als Urgency- Numeric Response Scale (NRS) von 0 oder 1 in Patienten mit klinischem Ansprechen in der Mirikizumab Gruppe von LUCENT-1 und einem Urgency-NRS ≥3 beim Ausgangswert definiert.
Veränderung der Fatigue-NRS
Ab Woche 2 zeigte Mirikizumab eine signifikante Verringerung des Fatigue-Numeric Rating Scale gegenüber dem Ausgangswert im Vergleich zu Placebo (p<0,05) (Veränderung des Fatigue Numeric Rating Scale in LUCENT-1).2
Berschreibung der Abbildung 10: Die mittlere Veränderung des Fatigue-Numeric Rating Scales (NRS, bestimmt anhand der Methode der kleinsten Quadrate) gegenüber dem Ausgangswert war in der Mirikizumab Gruppe signifikant größer als in der Placebogruppe in Woche 2 (p<0,05), 4 (p<0,001), 8 (p<0,001) und 12 (p<0,001). In Woche 12 betrug die mittlere Verringerung des Fatigue-NRS gegenüber dem Ausgangswert 1,96 bei Mirikizumab und 1,29 bei Placebo.
Abkürzungen: Change from Baseline = Veränderung gegenüber Ausgangswert; IV = intravenös; LSM = Mittelwert, bestimmt durch die Methode der kleinsten Quadrate; MIRI = Mirikizumab; MMRM = gemischtes Modell für wiederholte Messungen; PBO = Placebo; SE = Standardfehler; Week = Woche;
* p<0,05.
*** p<0,001.
Verbesserung der Unterleibsschmerzen
Im Vergleich zu Patienten die Placebo erhielten, erreichte ab Woche 4 ein signifikant größerer Anteil von Patienten, die Mirikizumab erhielten, eine Verbesserung der Unterleibsschmerzen (p<0,01) (Verbesserung der Unterleibsschmerzen in LUCENT-1).2
Beschreibung der Abbildung 11: Der Anteil an Patienten die eine Verbesserung der Unterleibsschmerzen erreichten war in der Mirikizumab Gruppe signifikant höher als in der Placebogruppe in Woche 4 (p<0,01), 8 (p<0,001), und 12 (p<0,001). In Woche 12 erreichten 66,4% der Patienten in der Mirikizumab Gruppe und 49,2% der Patienten in der Placebogruppe eine Verbesserung der Unterleibsschmerzen.
Abkürzungen: CI=Konfidenzintervall; IV = intravenös; MIRI = Mirikizumab; NRI = Imputation bei Nicht-Ansprechen; Patients = Patienten; PBO = Placebo; Week = Woche;
** p<0,01.
*** p<0,001.
Anmerkung: Verbesserung der Unterleibsschmerzen ist als ≥30% Verbesserung gegenüber dem Ausgangswert in Patienten mit einem Ausgangswert des Unterleibsschmerz-Numeric Rating Scale ≥3 definiert.
Referenzen
1D'Haens G, Dubinsky M, Kobayashi T, et al; LUCENT Study Group. Mirikizumab as induction and maintenance therapy for ulcerative colitis. N Engl J Med. 2023;388(26):2444-2455. https://doi.org/10.1056/NEJMoa2207940
2Danese S, Dignass A, Matsuoka K, et al. Early symptom control with mirikizumab in patients with moderately to severely active ulcerative colitis in the LUCENT-1 induction trial. Poster presented at: United European Gastroenterology Week (UEGW); October 8-11, 2022.
Anhang: Definition der Symptomkontrollendpunkte und Skalen für Patient-reported Outcomes
Definitionen der Symptomkontrollendpunkte
Endpunkt |
Definition |
Klinisches Ansprechen |
Abnahme des mMS um ≥2 Punkte mit einer Reduktion von ≥30 % gegenüber dem Ausgangswert sowie entweder eine Abnahme des Subscores für rektale Blutung um ≥1 Punkt gegenüber dem Ausgangswert oder ein Subscore für rektale Blutung von 0 oder 1. |
Klinische Remission |
Stuhlfrequenz‑Subscore des mMS von 0 oder ein Stuhlfrequenz‑Subscore von 1 mit einer Abnahme von ≥1 Punkt gegenüber dem Ausgangswert, ein Subscore für rektale Blutung von 0 sowie ein endoskopischer Subscore von 0 oder 1 (ohne Berücksichtigung der Schleimhautvulnerabilität). |
Remission der Stuhlfrequenz |
Stuhlfrequenz‑Subscore von 0 oder ein Stuhlfrequenz‑Subscore von 1 mit einer Abnahme von ≥1 Punkt gegenüber dem Ausgangswert. |
Remission der rektalen Blutung |
Subscore für rektale Blutung von 0. |
Symptomatisches Ansprechen |
Reduktion um ≥30 % gegenüber dem Ausgangswert in der Summe der Subscores für Stuhlfrequenz und rektale Blutung. |
Symptomatische Remission |
Stuhlfrequenz‑Subscore von 0 oder ein Stuhlfrequenz‑Subscore von 1 mit einer Abnahme von ≥1 Punkt gegenüber dem Ausgangswert sowie ein Subscore für rektale Blutung von 0. |
Stabile Aufrechterhaltung der symptomatischen Remission |
Symptomatische Remission bei mindestens 7 von 9 Visiten zwischen Woche 4 und 36 sowie in Woche 40 bei Patienten, die am Ende von LUCENT‑1 eine symptomatische Remission und ein klinisches Ansprechen erreicht hatten. |
Stuhldrang‑NRS |
Die Stuhldrang‑NRS ist eine 11‑Punkte‑Skala von 0 (kein Stuhldrang) bis 10 (schlimmstmöglicher Stuhldrang). |
Stuhldrang‑Remission |
Definiert als Urgency‑NRS = 0 oder 1 bei Patienten, die in LUCENT‑1 mit Mirikizumab ein klinisches Ansprechen erreicht hatten und zu Beginn der Induktionsphase eine Urgency‑NRS ≥ 3 aufwiesen. |
Stuhldrang‑CMI |
Verbesserung um ≥3 Punkte auf der Urgency‑NRS bei Patienten mit einer Urgency‑NRS ≥ 3 zu Studienbeginn. |
Endoskopische Remission |
Endoskopischer Subscore von 0 oder 1 ohne Berücksichtigung der Fragilität. |
Verbesserung der abdominalen Schmerzen |
Verbesserung um ≥30 % gegenüber dem Ausgangswert der Induktionsphase bei Patienten mit einem abdominalen Schmerz‑NRS ≥ 3 zu Studienbeginn. |
Abkürzungen: CMI = klinisch bedeutsame Verbesserung; mMS = modifizierter Mayo‑Score; NRS = numerische Bewertungsskala.
Skalen für Patient-reported Outcomes (PRO)
Patient-Reported Outcomes die im täglichen elektronischen Patiententagebuch ausgewertet wurden umfassen |
welcher von ... |
bis ... reicht. |
Stuhlfrequenz Mayo-Subscore |
0 (für den Patienten gewöhnliche Frequenz von Stuhlgängen pro Tag ) |
4 (≥5 Stuhlgänge pro Tag als gewöhnlich für den Patienten). |
Rektale Blutungen Mayo-Subscore |
0 (kein Blut) |
3 (nur Blut ausgeschieden). |
Imperativer Stuhldrang Schweregrad NRS |
0 (nicht dringend) |
10 (am schlimmsten mögliche Dringlichkeit). |
Unterleibsschmerz NRS |
0 (keine) |
10 (am schlimmsten möglicher Schmerz). |
Fatigue NRS |
0 (keine) |
10 (am schlimmsten mögliche Fatigue). |
Abkürzung: NRS = Numeric Rating Scale.
Anmerkung: Patient-reported Outcomes wurden täglich im elektronischen Patiententagebuch erfasst und pro Woche gemittelt. Für die Stuhlfrequenz und die rektalen Blutungen wurden die wöchentliche Auswertung berechnet, indem die 3 neuesten Einträge einer 7-Tagesperiode gemittelt wurden. Bei imperativen Stuhldrang, Unterleibsschmerzen und Fatigue wurden alle verfügbaren Einträge einer 7-Tagesperiode gemittelt.
Datum der letzten Prüfung: 09. Februar 2026